Daten und Fakten
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Oberheldrungen – ist im südöstlichen Zipfel des Kyffhäuserkreises gelegen, hat mit dem Ortsteil Harras zusammen aktuell 830 Einwohner und umfasst eine Fläche von
rund 1240 ha, davon 130 ha Wald.
Die Gründung Oberheldrungens geht in die Zeit um etwa 300 bis 500 u. Z. zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 876. Der Ort ist ein sogenanntes Haufendorf und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 150 m über NN, ist eingebettet zwischen dem Buntsandsteinhöhenzug Hohe Schrecke im Nordosten und der Schmücke aus Muschelkalk im Südwesten. Oberheldrungen wird vom Helderbach und dem Harrasbach durchflossen.
Einen großen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr das bisher ausschließlich von der Landwirtschaft geprägte Oberheldrungen im Jahre 1902, als der Kalischacht „Anna“ getauft wurde, welcher jedoch wegen allgemeiner Absatzschwierigkeiten bereits 1923 wieder geschlossen wurde. Ein grauer Rückstandsberg südlich des Ortes weist noch auf den ehemaligen Kaliabbau in dieser Zeit hin, der Ort vergrößerte sich, es entstanden die neuen Straßen Harraser Weg, Hauterodaer Straße und Heldrungener Straße.
Jetzt wird die Wirtschaft des Ortes von zahlreichen Betrieben geprägt,
wie z. B. landwirtschaftliche Betriebe Handwerksbetriebe, eine Einkaufsquelle, ein Hofladen und mehreren kleinen Geschäften. Außerdem kann der Ort ein reges Vereinsleben vorweisen. (Siehe Vereinsverzeichnis)
Die Kindertagesstätte in Oberheldrungen befindet sich in Trägerschaft der AWO, wo Kinder ab einen Jahr aufgenommen werden können.
Ein Freibad, welches mit Quellwasser gespeist wird, befindet sich im Ortsteil Harras.
Oberheldrungen ist von der A 71 her gut zu erreichen, welche den Höhenzug „Schmücke“ mit einem Tunnel durchquert.
Oberheldrungen ist Mitglied im Verein „Hohe Schrecke - alter Wald mit Zukunft“.
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
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